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Aktuelles aus der Anwaltskanzlei Lenné

Autoreparatur nach Unfall: Muss die Versicherung auch hohe Werkstattkosten vollständig zahlen?

Autoreparaturen werden immer teurer. Schon kleinere Unfallschäden können Werkstattkosten von mehreren Tausend Euro verursachen. Doch was passiert, wenn die gegnerische Versicherung die Rechnung kürzt oder einzelne Reparaturarbeiten nicht bezahlen möchte? Besonders beim sogenannten Werkstattrisiko gibt es wichtige Unterschiede zwischen der gegnerischen Haftpflichtversicherung und der eigenen Kaskoversicherung. Erfahren Sie, welche Rechte Unfallgeschädigte haben, wann Versicherungskürzungen unzulässig sein können und worauf Sie bei der Schadenregulierung achten sollten.

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Hinterbliebenengeld nach tödlichem Verkehrsunfall: Wann haben Enkelkinder Anspruch?

Wenn Großeltern bei einem Verkehrsunfall sterben, können auch Enkelkinder unter bestimmten Voraussetzungen Hinterbliebenengeld verlangen. Das OLG Schleswig hat entschieden, dass regelmäßige Besuche und ein gutes familiäres Verhältnis allein nicht immer ausreichen. Entscheidend ist eine außergewöhnlich enge persönliche Bindung. Erfahren Sie, welche Voraussetzungen gelten und wann die gegnerische Haftpflichtversicherung zahlen muss.

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Warum kürzt meine Rechtsschutzversicherung Anwaltskosten – und was kann ich dagegen tun?

Warum gibt es mit manchen Rechtsschutzversicherungen deutlich mehr Diskussionen über Anwaltskosten als mit anderen? Aktuelle Geschäftszahlen zeigen: Bei ARAG, ÖRAG und Itzehoer blieben 2025 weniger als vier Cent versicherungstechnischer Überschuss pro Euro Beitragseinnahmen. Wir erklären, wie wirtschaftlicher Kostendruck Gebührenstreitigkeiten begünstigen kann und welche Rechte Versicherungsnehmer haben, wenn ihre Rechtsschutzversicherung Anwaltskosten kürzt oder die Kostenübernahme verweigert.

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Neues Geldwäschegesetz 2027: Was tun, wenn die Bank Ihr Konto sperrt oder Überweisungen blockiert?

Ab Juli 2027 sollen neue europäische Geldwäschevorschriften gelten. Für Verbraucher und Unternehmen können damit zusätzliche Prüfungen bei Bankgeschäften verbunden sein. Doch schon heute sperren Banken Konten, blockieren Überweisungen oder verlangen umfangreiche Nachweise über die Herkunft von Geld. Betroffene stehen dann häufig vor erheblichen finanziellen Problemen. Darf die Bank einfach Ihr Konto sperren? Welche Nachweise müssen Sie vorlegen und wann können Sie sich wehren? Erfahren Sie, welche Rechte Bankkunden haben, was die Geldwäsche-Reform 2027 verändert und wie Sie gegen möglicherweise unberechtigte Kontosperrungen vorgehen können.

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Schufa-Score zu niedrig oder Kredit abgelehnt: Welche Rechte habe ich?

Ein schlechter Schufa-Score kann dazu führen, dass Banken Kredite ablehnen oder Unternehmen Verträge verweigern. Doch Verbraucher müssen eine negative Bonitätsbewertung nicht einfach hinnehmen. Der Bundesgerichtshof hat am 21. Oktober 2026 wichtige Fragen zu den Auskunftsrechten gegenüber der Schufa geklärt. Unter bestimmten Voraussetzungen können Betroffene nähere Informationen zur Berechnung ihres Scores verlangen. Auch fehlerhafte Einträge lassen sich möglicherweise berichtigen oder löschen. Erfahren Sie, welche Rechte Ihnen nach der DSGVO zustehen und wie Sie sich gegen eine ungerechtfertigte Bonitätsbewertung wehren können.

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Bank verweigert Betrugsprotokolle: Können Sie nach Phishing interne Bankdaten verlangen?

Nach einem Phishing-Angriff oder Online-Banking-Betrug können Bankkunden unter bestimmten Voraussetzungen Auskunft über personenbezogene Daten aus internen Banksystemen verlangen. Grundlage ist Art. 15 DSGVO. Das Amtsgericht Charlottenburg hat mit Urteil vom 30. September 2026 (211 C 30/26) einen umfassenden Auskunftsantrag zu Logdateien und Fraud-Monitoring-Daten abgelehnt. Die Begründung steht teilweise im Spannungsverhältnis zur Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs, insbesondere zu den Entscheidungen C-307/22, C-487/21 und C-579/21. Ein Anspruch auf personenbezogene Informationen ist von einem Anspruch auf vollständige interne Dokumente zu unterscheiden. Für mögliche Erstattungsansprüche nach nicht autorisierten Zahlungen sind außerdem §§ 675u und 675w BGB relevant.

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Ist eine sachgrundlose Befristung eines Arbeitsvertrages trotz früherer Beschäftigung wirksam?

Das Landesarbeitsgericht Niedersachsen hat mit Urteil vom 5. Mai 2026 – 10 SLa 923/25 – entschieden, dass eine sachgrundlose Befristung trotz einer rund 17,5 Jahre zurückliegenden Vorbeschäftigung unwirksam sein kann. Nach § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG ist eine sachgrundlose Befristung grundsätzlich ausgeschlossen, wenn bereits früher ein Arbeitsverhältnis mit demselben Arbeitgeber bestanden hat. Ausnahmen kommen insbesondere bei sehr lange zurückliegenden, sehr kurzen oder völlig andersartigen Vorbeschäftigungen in Betracht. Im entschiedenen Fall lagen die Voraussetzungen einer Ausnahme nicht vor. Auch eine zweijährige Befristung zur Erprobung war nicht gerechtfertigt. Nach § 16 TzBfG gilt ein unwirksam befristeter Arbeitsvertrag grundsätzlich als unbefristet. Arbeitnehmer müssen jedoch die Dreiwochenfrist für eine Entfristungsklage nach § 17 TzBfG beachten.

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PayPal-Betrug mit Verifizierungscode: Müssen Sie für fremde Käufe bezahlen?

PayPal-Konto nach Phishing im Minus? Betrüger nutzen abgefangene Verifizierungscodes, um digitale Güter oder Gaming-Skins zu kaufen. Häufig bleiben Betroffene auf hohen Forderungen sitzen, obwohl sie die Einkäufe niemals selbst veranlassen wollten. Doch die Eingabe eines Sicherheitscodes bedeutet nicht automatisch eine wirksame Zahlungsautorisierung. Die Anwaltskanzlei Lenné in Leverkusen erklärt, wann PayPal unberechtigte Zahlungen erstatten muss, welche Bedeutung das aktuelle EuGH-Urteil hat und wie sich Verbraucher gegen Forderungen nach einem Phishing-Angriff wehren können.

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